Bau und ImmobilieDie eigenen Stärken und Schwächen kennen - Wie Unternehmen aus der Immobilienbranche ihre Arbeitgebermarke etablieren und Führungskräfte anziehen
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Die eigenen Stärken und Schwächen kennen – Wie Unternehmen aus der Immobilienbranche ihre Arbeitgebermarke etablieren und Führungskräfte anziehen

Leipzig (ots) –

Die eigene Arbeitgebermarke hervorzuheben, klingt in der Theorie einfach. Unternehmen aus der Immobilienbranche tun sich in der Praxis jedoch schwer damit, den Prozess der erfolgreichen Positionierung zu bewältigen. „Viele Betriebe investieren dann kurzfristig in teure Recruiting-Maßnahmen“, sagt Ralf Langhammer.

„Die Immobilienbranche ist extrem vielfältig und lebt auch von einem gewissen Status. Diese Botschaften kommen heute meistens viel zu kurz.“ Langhammer unterstützt Real-Estate-Unternehmen bei dem Aufbau starker Teams und beobachtet immer wieder, dass die Arbeitgebermarke vernachlässigt wird. Gerne verrät er in diesem Artikel, wie die Arbeitgebermarke erfolgreich etabliert wird.

Die Vision des Unternehmens definieren

Ganz am Anfang steht der Blick nach innen. Dieser sollte zeigen, warum die Mitarbeiter sich ursprünglich für das Immobilienunternehmen entschieden haben. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, ein übergeordnetes Ziel oder eine Vision zu definieren, welche auch von den Führungskräften geteilt wird. Wie Ralf Langhammer betont, sind hierfür keine teuren Beratungen notwendig. Stattdessen reichen einige strategische Überlegungen aus, um zu einer Einschätzung zu kommen.

Das Team auf die Vision einstellen

Eine Vision kann nur dann einen Nutzen für den Aufbau der Arbeitgebermarke entfalten, wenn sie vom Team geteilt wird. Entscheidend ist, dass sich die große Mehrheit der Belegschaft damit identifizieren kann. Widersprechen Angestellte den damit verbundenen Werten und teilen sie überhaupt nicht, müssen diese das Unternehmen mittelfristig verlassen.

Bewusstes On- und Offboarding

Auch in der Immobilienbranche findet bewusstes On- und Offboarding viel zu selten statt. Eine herzliche Begrüßung am ersten Tag und eine ausführliche Einarbeitung, welche die Wertschätzung für jeden einzelnen Beteiligten zum Ausdruck bringt, ist der Grundstein für zufriedene Mitarbeiter und das Schärfen der Arbeitgebermarke.

Ein besonders großer Optimierungsbedarf existiert oftmals beim Offboarding. Auch beim Verlassen des Unternehmens sollten Angestellte nach Möglichkeit Wertschätzung spüren. Ein freundschaftliches Verhältnis zu den Ehemaligen hat vielerlei Vorteile. Denn auch sie werden über ihren ehemaligen Arbeitgeber sprechen und so einen Einfluss darauf haben, wie attraktiv die Firma den Fachkräften von Morgen erscheint.

Außenwahrnehmung aktiv managen

Die Außenwahrnehmung eines Unternehmens ist nicht etwas, das einfach hingenommen werden müsste. Vielmehr ist es wichtig, die eigene aktive Rolle darin zu erkennen. Der Mehrwert, der durch die tägliche Arbeit geschaffen wird, muss auf den verschiedenen Kanälen bewusst nach außen getragen werden.

Auf verschiedenen Kanälen kommt es zum Austausch mit der Außenwelt, wie zum Beispiel in Kommentarspalten, Google-Bewertung, Trustpilot oder den sozialen Medien. Negative Stimmen werden nicht ausbleiben. Sie gilt es wertschätzend aufzunehmen und damit zu arbeiten. Doch zur eigenen aktiven Rolle gehört es auch, zum Beispiel gegen Fake-Bewertungen aktiv vorzugehen.

Authentische Repräsentation

Authentizität ist einer der wichtigsten Faktoren für eine starke Arbeitgebermarke. Ein authentischer Einblick in das Unternehmen ist der Schlüssel für den Außenauftritt. Statt des lieblosen Auftritts inklusive Stockfotos sind deshalb ehrliche Einblicke gefragt, welche eine höhere Überzeugungskraft entfalten.

Über Ralf Langhammer:

Ralf Langhammer ist der Geschäftsführer der Langhammer & Kollegen Personalberatung in Leipzig. Gemeinsam mit seinem Team unterstützt er mittelständische Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft und dem Hochbau dabei, qualifizierte Führungskräfte zu finden. Mehr Informationen unter: https://langhammer-kollegen.de/

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